Bezugsquellen

Bei Handelswaren sind die Bezugsquellen meist ausgesuchte Lieferanten, mit denen ein Unternehmen über mehrere Jahre hinweg zusammenarbeitet. Gerade wer Erfolg mit seiner Unternehmensstrategie hat, wird diese Bezugsquellen nur selten preisgeben oder sogar aufgeben. Sollte das Geschäft nicht so gut laufen, müsste man jedoch überlegen, in welcher Form man etwas an den Bezugsquellen ändern könnte.

 

 

Bezugsquellen von Discount Artikeln

Der immer beliebter werdende Markt von Discount Artikeln hat seine Bezugsquellen meist nicht nur bei einem Lieferanten. Meist wechseln hier die Quellen sehr häufig, da man immer auf der Suche nach dem günstigsten Schnäppchen ist, um den potenziellen Endkunden einen möglichst geringen Preis anbieten zu können. Hier kommt es auch schon einmal vor, dass zum Beispiel Konkursware aufgekauft und günstig weiterverkauft wird. Gerade diese Art der Ware ist bei Discountern besonders beliebt, da sie meist weit unter Wert verkauft wird. Der Insolvenzverwalter ist ja froh, wenn er überhaupt noch Geld für die Waren bekommt und so vielleicht noch den ein oder anderen Gläubiger befriedigen kann. Aber auch der immer beliebter werdende B2B Markt stellt eine große Bezugsquelle für sogenannte Billigartikel dar. Der Vorteil hier liegt in der großen Menge, die man auf einmal abnimmt. Da kommt es mitunter vor, dass man für ein T-Shirt nur Centbeträge bezahlen muss und es einem noch aus der Hand gerissen wird, wenn man es für etwas mehr als einen Euro anbietet. Das Besondere an einem solchen Markt ist, dass kein Endverbraucher auf ihn Zugriff hat, sondern die Geschäfte rein unter Unternehmern abgewickelt werden.

 

 

Bezugsquellen von Markenartikeln

Im Gegensatz zu den Discountern legen Geschäfte, die sich auf den Verkauf von Markenartikeln spezialisiert haben, großen Wert darauf, immer die gleiche hochwertige Qualität an den Verbraucher zu bringen. So arbeiten diese Geschäfte meist mit den gleichen Lieferanten auch über Jahre hinweg zusammen. Gerade Geschäfte, die sich zum Beispiel mit einem Prominenten identifizieren, werden großen Wert darauf legen, die gesamte Kollektion dieser Person zu vermarkten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um große Warenhäuser handelt oder um Kaufhäuser. Für diese Unternehmen ist es wichtig, eine gleichbleibende Klientel anzusprechen und diese mit Konstanz und Qualität dauerhaft an sich zu binden. Die Strategie der Billiganbieter auf dem Bekleidungsmarkt ist ihnen meist zuwider. Es steht außer Frage, dass man dort schnell für weniger Geld eine Jeans oder ein T-Shirt kaufen kann, doch meist spiegelt sich dieses Low-Budget-Angebot auch in der Qualität wider. Der Stoff ist dünner und geht schneller kaputt oder die Farben sind nicht so intensiv und vergilben wesentlich schneller. Da muss jeder Endverbraucher selbst entscheiden was er möchte: konstante gute Qualität und dafür seltener neue Kleidung oder oftmals wechselnde Kleidung für eine geringere Qualität.

 

 

Private Bezugsquellen

Im privaten Bereich kann man aber auch Bezugsquellen haben, das sind dann nämlich genau diese Geschäfte, wo man als Endverbraucher einkauft. Das kann ebenso der Supermarkt von nebenan sein wie das Onlinekaufhaus, bei dem man regelmäßig einkauft. Aber nicht nur im Bereich Einkaufen gibt es Bezugsquellen. Auch im Bereich des Wissens kann man diese bezeichnen. Eine der größten Quellen in dieser Richtung ist sicher das Onlinelexikon Wikipedia. Dort kann man fast alles finden, was man selbst nicht weiß, und so sein eigenes Wissen erweitern.