Existenzgründung Konzept

Wenn Sie sich heute selbstständig machen, benötigen Sie ein ordentliches Konzept. Dazu gehört auch ein Businessplan. Vorab kommt natürlich ihre Idee und ob diese auch als solche durchführbar ist. Auch ein Marketingplan sollte nicht fehlen sowie eine passende Strategie. Und Ihre Innovation ist gefragt, wenn aus der Idee ein tragfähiges Geschäftskonzept werden soll. Ohne solch ein tragfähiges Konzept kommen Sie nirgends weiter, weder wenn Sie öffentliche Fördergelder beantragen wollen, noch wenn Sie bei Banken vorsprechen. Sollten Sie über genügend eigenes Startkapital verfügen, so benötigen Sie offiziell sicherlich kein Existenzgründung Konzept. Dann wäre es nur für Sie selbst interessant, um sich zu hinterfragen und im persönlichen Umfeld abzuklären, ob Ihre Idee und Marktstrategie erfolgversprechend sind. Ihr persönliches Engagement spielt dabei natürlich eine wesentliche Rolle und die Bereitschaft, auch einiges an Arbeitsstunden auf sich zu nehmen. Und da fällt auch schon einmal das eine oder andere Wochenende weg. Von einer geregelten 40-Stunden-Woche können Sie sich dann verabschieden.

 

 

Der Weg zur Bank bei der Existenzgründung

Haben Sie alle Unterlagen beisammen sowie Ihre Wirtschaftlichkeitsberechnung, die Aussicht auf die Tragfähigkeit Ihrer geplanten Unternehmung und ein schlüssiges Existenzgründung Konzept, dann können Sie mit diesen Unterlagen zur Bank gehen, um ein erforderliches Startkapital zu beantragen. Es wird heute zwar immer schwieriger, Kredite von der Bank zu erhalten, aber hier ist es wichtig, nicht so schnell aufzugeben. Wenn die eine Bank Ihnen eine Absage erteilt, dann versuchen Sie es bei der nächsten. Eine gute Anlaufstelle ist auch KfW Bankengruppe, die speziell für Existenzgründer ein Startkapital finanziert. Das Startkapital können auch die beantragen, die sich bereits selbstständig gemacht haben, wenn dies nicht länger als drei Jahre her ist. Zudem gibt es tilgungsfreie Anlaufzeiten, sodass gerade in der Startphase die Belastung nicht zu hoch ist. Aber auch hier müssen Sie ein Konzept für die Existenzgründung vorlegen. Für die Erstellung eines solchen Konzepts sind Ihnen verschiedene Anlaufstellen behilflich. Die Bundesagentur für Arbeit bietet Ihnen da sicherlich gern Hilfe an und verweist Sie an die entsprechenden Stellen vor Ort. Auch im Internet kann man sich vorab sehr gut informieren.

 

 

Ihre Qualifikation als Existenzgründer

Ein weiterer wichtiger Faktor ist auch, dass Sie für Ihre geplante Existenzgründung auch die ausreichende Qualifikation haben, sonst scheitert jedes Existenzgründungskonzept. Ihre Idee mag dann noch so ausgefallen sein – wenn Sie sich mit der Materie nicht auskennen, dann ist es sicher zum Scheitern verurteilt. Und jeder Bereich bedarf einer anderen Erfahrung. Für manche Unternehmungen sind spezielle Ausbildungen erforderlich, ohne deren Nachweis Sie gar keine Gewerbegenehmigung erhalten. Für manche handwerkliche Tätigkeiten ist auch ein Meisterbrief notwendig. Auch dies sollte im Vorfeld geklärt sein. Ferner sollten Kenntnisse in Buchhaltung und Buchführung vorhanden sein. Auch der Name, wie Ihr Unternehmen später heißen soll, ist heutzutage von großer Bedeutung. Diese Namensfindung kann schon einmal ein paar Tage dauern und ist abhängig davon, um was für eine Unternehmung es sich handelt. Als Einzelunternehmer sind Sie jedoch immer dazu verpflichtet, ihren eigenen Namen vollständig zu integrieren, den sie aber gerne mit einem Fantasienamen ergänzen können. Allerdings sollten Sie hierbei aufpassen, dass dieser nicht schon vergeben ist. Die einzelnen Handel- und Handwerkskammern geben dazu gerne Auskunft.