Lieferant

Seit Menschen mit Waren der verschiedensten Art handeln, gibt es auch Lieferanten. Ohne den Lieferanten könnten Verkäufer und Käufer keine Geschäfte miteinander machen, denn es ist der Lieferant, der dafür sorgt, dass die Ware zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommt.

 

 

Was ist ein Lieferant?

Das Wort Lieferant stammt ursprünglich aus dem Französischen und wurde erstmals im frühen 16. Jahrhundert in Dokumenten und Urkunden erwähnt. Diese Versorger, wie die Lieferanten in früheren Zeiten auch genannt wurden, sind aber nicht immer nur für die Lieferung von Waren zuständig, sondern Lieferanten versorgen ihre Kunden auch mit den unterschiedlichsten Rohstoffen für die Herstellung von Produkten. Besonders in der Industrie spielt der Lieferant eine wichtige Rolle, denn er ist so etwas wie ein Verbindungsglied innerhalb einer Produktionskette. Wenn zum Beispiel ein Autohersteller keine Radkappen mehr hat und der Lieferant, aus welchen Gründen auch immer, nicht rechtzeitig liefern kann, stoppt die gesamte Produktion. Das ist nicht nur für den Hersteller eine schwierige Situation, die unter Umständen eine Menge Geld kostet. Auch der Einzelhändler hat den Schaden, denn er kann seinen Kunden keine Autos mehr verkaufen und ist so auch davon betroffen, wenn ein Lieferant nicht wie vereinbart liefern kann.

 

 

Der Lieferant als Partner

Aber nicht nur, wenn es um Autos geht, ist ein pünktlicher und zuverlässiger Lieferant entscheidend. Auch bei Lebensmitteln ist der Lieferant ein wichtiger Partner. Er sorgt dafür, dass besonders schnell verderbliche Lebensmittel wie Fisch oder auch Fleisch rechtzeitig ankommen und dann ebenso frisch an den Kunden verkauft werden können. Doch nicht nur bei Unternehmen oder in der Industrie kann es zu Problemen kommen, wenn der Lieferant nicht zuverlässig ist, auch der Lieferant selbst arbeitet mit einem nicht zu unterschätzenden Risiko. Liefert er zum Beispiel einem Kunden termingerecht die Ware und der Kunde zahlt nicht wie vereinbart, dann kann das für einen Lieferanten den geschäftlichen und vor allen Dingen auch den finanziellen Ruin bedeuten. Der Lieferant, der vielleicht seinen Kunden vertraut hat und dann auf den Lieferkosten sitzen bleibt, kann herbe Verluste erleiden.

 

 

Da sowohl der Hersteller als auch der Lieferant voneinander abhängig sind und eine Art Symbiose bilden, ist in diesem Geschäft Vertrauen eines der wichtigsten Kriterien. Auf der einen Seite muss sich jedes Unternehmen und jede Firma auf ihren Lieferanten verlassen können. Der Lieferant wiederum muss sich darauf verlassen können, dass er für seine Dienstleistungen auch von seinen Kunden bezahlt wird.

In vielen Fällen ist der Lieferant aber nicht nur der Zubringer, sondern auch gleich der Hersteller. Die Firma, die zum Beispiel Brennholz verkauft, verarbeitet das Holz nicht nur und bringt es für die Kunden in die richtige Form, sondern liefert das Holz auch gleich aus. Diese Variante ist für den Kunden im Endeffekt deutlich günstiger, denn er zahlt zwar für die Lieferung, doch das ist immer noch preiswerter, als wenn die Firma einen externen Lieferanten beauftragen würde. Wenn man also Geld sparen möchte, sollte man sich bei bestimmten Dingen, die ins Haus geliefert werden, danach erkundigen, ob der Hersteller auch gleichzeitig der Lieferant ist, denn das ist die bessere und günstigere Alternative.