Nebeneinkommen

Die Preise steigen in fast allen Bereichen des täglichen Lebens und immer mehr Menschen spielen mit dem Gedanken, die eigene Kasse durch ein Nebeneinkommen aufzubessern. Das zusätzliche Geld lässt sich auf verschiedene Art und Weise verdienen, denn zu den vielfältigen Angeboten bei den 400-Euro-Jobs kommen immer mehr Existenzgründer, die sich ihr Nebeneinkommen mit einem Gewerbe verdienen. Selbstständig oder als Angestellter kann man mit einem Nebeneinkommen den Jahresurlaub finanzieren oder kleine finanzielle Löcher ausgleichen, die durch den täglichen Bedarf entstehen.

 

 

 

Nebeneinkommen aus einem Gewerbe

Nicht nur Dienstleister arbeiten im Nebengewerbe, sondern auch viele Händler bauen sich ihr zweites Standbein so auf. Als Wiederverkäufer lässt sich mit relativ wenig Eigenkapital ein Onlineshop eröffnen, der 24 Stunden am Tag geöffnet ist und sich in den Abendstunden bewältigen lässt. Das erzielte Nebeneinkommen kann man teilweise in neue Ware investieren und so lässt sich über einen längeren Zeitraum ein Geschäft aufbauen, das auch als Haupteinnahmequelle dienen kann. Mit dem richtigen Gespür für den Markt und seine Bedürfnisse lassen sich mit günstigen Artikeln gute Umsätze erzielen und die Einkaufsmöglichkeiten im Internet für Wiederverkäufer wachsen immer weiter. B2B-Plattformen bieten größere Posten günstig an und auch Anbieter in Auktionshäusern verkaufen ihre Waren paletten- oder kartonweise an Wiederverkäufer, die einen Gewerbeschein vorweisen können. Doch nicht nur als Reseller kann man ein selbstständiges Nebeneinkommen erzielen. Viele Dienstleister bieten ihre Tätigkeiten in Form von Hausbesuchen an und Therapeuten, Friseure und viele andere verdienen sich nach Feierabend ein zusätzliches Einkommen.

 

 

 

Der Schritt von einem Arbeitsverhältnis mit einem Arbeitgeber in die Selbstständigkeit sollte allerdings gut durchdacht und geplant werden, denn einige Stolpersteine können das eigene Gewerbe sonst zu einem Fass ohne Boden werden lassen. Hilfe bei der Gründung eines Gewerbes, das ein Nebeneinkommen erwirtschaften soll, kann man nicht nur bei der Agentur für Arbeit erhalten, sondern auch bei der Handelskammer und im Internet. Communitys und Ratgeberseiten befassen sich mit allen Gesichtspunkten der Selbstständigkeit und hier findet man die Antworten auf Fragen zu Finanzierungsmöglichkeiten, staatlichen Hilfen und gesetzlichen Vorschriften sowie Aufklärung rund um das Thema Finanzamt und Steuererklärung.

 

 

 

Nebeneinkommen auf 400-Euro-Basis

Wer kein Risiko eingehen möchte und auch nicht vorhat, sich als Gewerbetreibender ein Nebeneinkommen zu schaffen, kann bis zu 400 Euro im Monat mit einem Nebenberuf verdienen. Vor allem im Verkauf wird Personal gesucht und auch andere Dienstleistungen wie Bürotätigkeiten oder Jobs als Fahrer bieten ein gutes und vor allem gleichbleibendes Nebeneinkommen. Die meisten Jobs werden auf Stundenlohn-Basis abgerechnet und in vielen Fällen ist die Höhe des Stundenlohns auch eine Verhandlungssache. Auch Vertretertätigkeiten können dazu dienen, ein Nebeneinkommen zu erwirtschaften, wobei hier meist keine festen Stundenlöhne bezahlt werden, sondern Provisionen das Einkommen bilden. Die Absicht der Aufnahme einer Nebentätigkeit muss dem Hauptarbeitgeber schriftlich mitgeteilt werden und dieser muss nur zustimmen, wenn die Leistung des Hauptjobs nicht gefährdet wird und das Nebeneinkommen nicht in einem Konkurrenzunternehmen verdient werden soll. Die Leistung des Hauptjobs wäre beispielsweise mit nächtlichen Arbeitsstunden im Nebenjob gefährdet und einem Job als Nachtwächter muss der Arbeitgeber nicht zustimmen.