Verträge

Verträge gehören schon lange zum Alltagsleben. Handyverträge, Kaufverträge, Mietverträge, Darlehensverträge und viele mehr liegen in den Schubladen und auf dem PC gespeichert. Wir gehen viele verschiedene Verträge ein und nicht immer wissen wir genau, was wir unterschrieben haben. Dabei können Verträge sehr verschiedene Passagen enthalten, die einer der beiden Vertragsparteien einen großen Vorteil gegenüber der anderen Partei verschafft. Einige Verträge enthalten auch Klauseln, die vor dem Gesetz keine Gültigkeit haben, und die Salvatorische Klausel sollte daher in keinem Vertrag fehlen.

 

 

Virtuelle Verträge im Internet

In Onlineshops und Downloadportalen gehen wir Verträge ein, die den Umfang der Leistung, die Lieferzeiten oder die Menge regeln. Diese modernen Verträge kommen meist ohne eigenhändige Unterschrift zustande und werden nur durch das Ausfüllen von Onlineformularen geregelt. Die AGB jedes Anbieters enthalten verschiedene Klauseln und Passagen. Vor dem Klick auf den OK-Button sollte man sich als mündiger Bürger genau durchlesen, was darin enthalten ist. Die Verträge enthalten teilweise unwirksame Klauseln oder versteckte Passagen, die gern überlesen werden, und der Gesetzgeber hat noch nicht alle Lücken diesbezüglich geschlossen. So liegt die Verantwortung meist beim Käufer und dieser sollte sich vorab über die gängigen Methoden informieren. So ist der Datenschutz ein breites Thema bei Verträgen, die im Internet geschlossen werden, und der Käufer sollte sich bewusst werden, was es heißt, wenn seine Daten an Dritte weitergegeben werden, und diesem Passus widersprechen, wenn er damit nicht einverstanden ist. Handyverträge sind teilweise verwirrend formuliert und wer einen Mobilfunkvertrag abschließen möchte, sollte sich vorher erkundigen, welche Vertragsinhalte auf dem Markt üblich sind.

 

 

Verträge auf dem Papier

Wer sein gebrauchtes Auto verkaufen möchte, steht oft vor der Frage: Kann ich es angemeldet übergeben oder sollte ich das besser nicht? Verträge können diese und andere Unsicherheiten schnell aus der Welt schaffen, denn mit den Vorlagen von Musterverträgen lassen sich die meisten alltäglichen Situationen regeln. So regelt der Vertrag über den Kauf oder Verkauf eines Gebrauchtwagens auch die Versicherungsangelegenheit und eventuelle Streitigkeiten bei einem Bußgeldbescheid vor der Ummeldung. Beide Parteien bestätigen mit ihrer Unterschrift, dass sie die Verträge gelesen haben und bereit sind, ihren Teil davon zu erfüllen. Per Handschlag werden nur noch sehr wenige Geschäfte gemacht, da immer mehr Unstimmigkeiten zu Verhandlungen vor Gericht führten. Ein weiterer wichtiger Vertrag ist der Mietvertrag. Darin wird nicht nur die Quadratmeterzahl festgehalten, sondern es wird auch die Frage geklärt, wer für die Renovierung der Räume und anfallende Reparaturen zuständig ist. In einem Mehrparteienhaus kann darin auch der Treppenputzdienst geregelt werden und einige andere spezifische Punkte. So können sich beide Parteien absichern und im Streitfall ist klar geregelt, wer wofür zuständig ist.

 

 

Die Salvatorische Klausel

Diese Klausel besagt unter anderem, dass eine ungültige Passage aus dem Vertrag die übrigen Klauseln nicht unwirksam werden lässt. Sie sichert, dass der wirtschaftliche Erfolg der Verträge nicht gefährdet wird, wenn eine Passage des Vertrags vor Gericht nicht standhält. Damit sichern sich alle Vertragsparteien ab, und nicht nur Arbeit- oder Kreditnehmer sollten vor der Unterschrift genau prüfen, was in der Salvatorischen Klausel festgehalten wurde.